„abgebrüht“: Nachschlag am 26.6.17

„abgebrüht“: Nachschlag am 26.6.17

Für die zweite Runde sind wir ins Heppel & Ettlich (bei der Münchner Freiheit) abgewandert: Beginn wieder um 20 Uhr, Eintritt wieder nur lahme 8 €.

Die Gäste sind vom Feinsten:

Katinka Buddenkotte ist eine Slammerin, Kabarettistin und Bestseller-Autorin, die seit 15 Jahren auf der Bühne begeistert. Es macht uns richtig stolz, dass sie den Weg aus Köln auf sich nimmt und auf unserer kleinen, feinen Lesebühne ihre Texte zum Besten gibt.

Christoph Theußl ist Schauspieler und Performancekünstler aus Österreich und schreibt auch hin und wieder unglaublich witzige Texte. Vor allem aber ist er Liedermacher mit fantastischem, oft morbidem Humor und eingängigen Songs.

Moses Wolff ist eine Münchner Legende und ein übermütiger Bühnenperformer. Seine Romane „Der Wildbach-Toni“, „Monaco Mortale“ und „Highway to Hellas“ dürften weithin bekannt sein; seine Alltagsbeobachtungen und Geschichten sind kurzweilig, teilweise schlüpfrig, aber stets heiter, gelassen und herzerwärmend.

Volker Keidel ist der HSV-Fan unter den Literaten oder der Literat unter den HSV-Fans. Sein Verein ist auch Leitmotiv seiner Texte, aber nicht ausschließlich. Dennoch nimmt sein „Ditmar-Jakobsweg“ einen großen Anteil seines momentanen Lebens ein.  

 

„abgebrüht“-Premiere am 29.5.17

„abgebrüht“-Premiere am 29.5.17

Premiere unserer neuen Lesebühne am 29. Mai um 20 Uhr im Theater … und so fort in der Maxvorstadt.

Die Gäste:

Anna Schmid ist eine fabelhafte junge Musikerin aus München, bei der alles stimmt: Gitarre, Stimme und Songs.

Juston Buße ist Berliner und ist mit seinen Geschichten und seiner lakonischen Art von den Lesebühnen der Hauptstadt und auch Münchens nicht mehr hinwegzudenken.

Bert Uschner ist eine Instanz der Münchner Poetry-Slam-Szene und schafft es seit Jahren als Deutschlehrer, seine Schüler(innen) von diesem Format derart zu begeistern, dass sie nicht wenige Preise gewinnen. Er ist „Papa“ von Münchens bekanntestem Schul-Slam, dem Grasser Slam. Seine Texte sind rasant, intensiv und klug.

Einen Überraschungsgast gibt es noch dazu… das alles für schlappe 8 €! 🙂

Freut euch nicht zu früh!

Freut euch nicht zu früh!

Geht mir nur weg mit der rosaroten Brille! Mit diesem unerträglichen positiven Denken, mit den „Man kann in allem ein Geschenk sehen“-säuselnden Trägern der rosaroten Brille. Kann man – muss man aber nicht, sage ich! Mit dem „Resonanz-Gesetz“, wie sie es vollmundig nennen, wollen einem die Räucherstäbchenwedler doch nur die ganze Freude am Elend verderben: „Es sind deine eigenen Gedanken, die dir in deiner Welt gespiegelt werden“, raunen sie heiser wie eine kettenkiffende Kassandra.

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Nur zehn Minuten täglich für die Gesundheit!

Nur zehn Minuten täglich für die Gesundheit!

das ist eine Überschrift, die einfach unwiderstehlich auf mich wirkt. Zehn Minuten, das ist nicht viel, wenn man bedenkt, welch enormen Nutzen man daraus zieht! Ich beginne den Tag also mit einer Meditation, exakt zehn Minuten lang, gefolgt von viermaligem Yoga-Sonnengruß (à 2,5 Minuten pro Runde) und einer zehnminütigen Hüpfeinheit auf dem Zimmertrampolin. Dann zehn Minuten Ratlosigkeit, was ich auf nüchternen Magen zu mir nehmen sollte.

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Generation easyJet

Generation easyJet

Sie schreddert den alten Traum vom Fliegen, als wär er eine Ente in der Turbine eines Airbus. Sie enttarnt die Grösse Europas – zumindest die geographische – als Illusion. Sie stürmt die elitäre Exklusivität von Flugreisen wie einst das Volk die Bastille, manifestiert Gleichheit, wenngleich keine Beinfreiheit, und zahlt Aufpreis fürs Gepäck. Generation EasyJet erobert den internationalen Flugraum mit Stullen von daheim. Wo fängt die Ferne an, wenn der Flughafen zum Busbahnhof wird?

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